Sehenswürdigkeiten

Rheinfall

Der Rheinfall ist mit einer Breite von 150 Metern und einer Höhe von 23 Metern der grösste Wasserfall Europas. Bei einer mittleren Wasserführung stürzen rund 700 Kubikmeter Wasser über die Felsen.
Vom Schloss Laufen führt ein Fussweg vorbei an den tosenden Wassermengen zur direkt im Rheinfallbecken stehenden Plattform "Känzeli".
Bei einer Schifffahrt kann man das gewaltige Naturschauspiel aus nächster Nähe auf sich wirken lassen.

Weitere Informationen zum Rheinfall, zum Schloss Laufen (Restaurant und Souveniershop) und zu den Schifffahrten findet man auf folgenden Webseiten:

Kapelle Uhwiesen

Bereits im Jahre 1461 bestand auch im Dorfe Uhwiesen eine Kapelle; sie befand sich oberhalb des alten Gerichtsplatzes "Hangeten", wurde von den Einwohnern oft als "Kirche" bezeichnet und bildet durch ihre erhöhte Lage heute noch ein Wahrzeichen des Ortes. Über ihre Stiftung ist nichts bekannt, ebenso nicht über den Patron, dem sie geweiht war, doch darf man annehmen, dass wohlhabende Bauern sie im 15. Jahrhundert gegründet haben.
Nicht nur grosse Bauwerke offenbaren eindrückliche Arbeiten der Malerei, auch kleine Kapellen, wie diejenige unseres Dorfes, sind oft kostbar ausgestattet. Die Kapelle Uhwiesen birgt Reste einer Renaissance-Ausmalung (zwischen 1511 und 1525). Die in den Jahren 1972 bis 1974 vorgenommene Restaurierung legte die Wandmalerei frei. Die Kapelle war 1969 in den Besitz der politischen Gemeinde übertragen worden, die dann die notwendigen Schritte für die Instandstellung unternahm.

Für Besichtigungen kann man sich an die Gemeindeverwaltung wenden.

Gerichtsstube im Haus zum "Chloster"

Direkt neben dem Gemeindehaus befindet sich im Dachstock des Wohnhauses zum "Chloschter" die ehemalige Gerichtsstube mit ihrem mächtigen Gebälk und der ungewöhnlich originellen Bemalung aus dem Jahre 1643. Das heute so genannte "Chloschter" war nie ein Kloster, aber da nachweisbar das nahe Kloster Rheinau bereits ums Jahr 870 Weinberge droben am Kohlfirst besass, das erstmals 1290 urkundlich erwähnte "Uowisan" Hauptort eines eigenen Amtes wurde und laut den Zürcher Steuerrödeln um 1464 sogar der Bischof von Konstanz in dieser durchsonnten Landschaft eine ganze Gruppe leibeigner Rebleute unterhielt, lässt sich vermuten, das stattliche Fachwerkhaus sei geistlicher Besitz gewesen und habe der Kürze halber seinen Namen "Chloschter" erhalten.
Die belehrenden und zu rechtschaffenem Lebenswandel mahnenden Sprüche an den Wänden sind zwar von recht holprigem Rhythmus, mögen aber doch die in die Gerichtsstube zitierten kleinen und grossen Sünder beeindruckt haben.
Das Gebäude steht heute im Eigentum der politischen Gemeinde. Die Malereien in der Gerichtsstube wurden im Jahre 1968 aus Mitteln der Zürcherischen Vereinigung für Heimatschutz restauriert.

Für Besichtigungen kann man sich an die Gemeindeverwaltung wenden.

Panorama vom "Uhwieser Hörnli"

In den letzten Jahren wurde das "Uhwieser Hörnli" ein beliebter Spiel- und Picknickplatz. Die am Ende der Elsisstrasse im Walde liegende Anlage, die nur zu Fuss erreicht werden kann, ist im Jahr 1996 mit einem zehn Meter hohen hölzernen Aussichtsturm bereichert worden. Von dort aus hat man bei guter Sicht einen überwältigenden Blick auf die Alpenkette.
Die auf der Turmplattform angebrachte Panoramatafel hilft jedem schwindelfreien Besucher das Bestimmen der einzelnen Berge, angefangen bei den Churfirsten bis hin zu den Berner Alpen.